Immobilie privat verkaufen - das sollten Sie beachten!

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Sie wollen Ihre Immobilie privat verkaufen? Dann gibt es eine Reihe an Punkten zu beachten. Wir wollen Ihnen hier erläutern, worauf dabei zu achten ist, wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten. Sollten Sie anschließend noch Fragen haben, können Sie sich jederzeit gern an uns wenden.

immobilie privat verkaufen

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Innenprovision 3,57 % inkl. Mwst.Halbe Provision 1,785 % inkl. Mwst.Keine Provision

Immobilie privat verkaufen: Gliederung

Der beste Grund, 2019 eine Immobilie zu verkaufen

Dank einer Preissteigerung von meist 50% in den letzten 5 Jahren sehen viele Experten jetzt den richtigen Zeitpunkt für die Realisierung eines hohen Verkaufspreises. Es wird eine zunehmende Diskussion über unrealistische Immobilienpreise, eine Überhitzung des Immobilienmarktes bzw. eine Blasenbildung geführt.

Immobilie privat verkaufen: Voraussetzungen

  • Genaue Marktkenntnis: Will man eine Immobilie privat verkaufen, ist es wichtig, den Immobilienmarkt zu kennen. Nur so können Sie sicherstellen, dass die Immobilie zu einem realistischen Wert angeboten wird. Wir raten Ihnen hier dringend, die Verkehrswertberechnung von Profis durchführen zu lassen. Denn diese kennen den Wert vergleichbarer Immobilien vor Ort. Kenntnisse über das Objekt haben Sie selbstverständlich selbst. Doch wissen Sie auch, wie welche Dinge preislich bewertet werden können? Ein weiterer Punkt, den es zu beachten gilt, sind etwaige versteckte Mängel. Ein Immobilienmakler kennt sich da aus.
  • Erforderliche Unterlagen: Beim Immobilienverkauf werden eine Reihe an Dokumenten benötigt. Dazu gehören etwa der Energieausweis, Bau- und Lagepläne, Wohnflächenberechnung und noch weitere. Wenn Sie das Thema näher interessiert, rufen Sie einfach unsere ‘Checkliste Hausverkauf’ auf. Dort gehen wir genauer auf das Thema Unterlagen für den Immobilienverkauf ein. Das Besorgen der Unterlagen ist für Profis ein Leichtes. Als Eigentümer, der sich bislang nicht damit befasst hat, kann das Ganze allerdings schnell zur Überforderung führen. Wenn Sie sich unverbindlich an uns, wenn Sie Unterstützung benötigen.
  • Professionelle Präsentation der Immobilie: Wollen Sie Ihre Immobilie verkaufen, ist es wichtig, diese professionell zu präsentieren. So erwarten potentielle Käufer ein Exposè. Des Weiteren benötigen Sie Bilder, die Sie bei der Bewerbung Ihrer Immobilie in den diversen Immobilienportalen hochladen können. Natürlich können Bilder auch einfach mit dem Smartphone gemacht werden. Die Qualität solcher Fotos lässt jedoch meistens zu wünschen übrig. Wir bei Carossa Immobilien haben professionelle Fotografen. Diese kümmern sich darum, dass hochwertige Bilder Ihrer Immobilie Verwendung finden. Wenn Sie mehr über Immobilienfotografie wissen möchten, rufen Sie unsere Seite ‘Immobilienfotografie für Ihren Immobilienverkauf’. Dort können Sie kostenfrei ein Info-Broschüre herunterladen. Sie sollten außerdem darüber nachdenken, welche Zielgruppe für Ihre Immobilie in Frage kommt. Entscheiden Sie sich dann die passenden Portale.
  • Vorbereitung der Besichtigungen: Bevor es an die Besichtigungen geht, sollten Sie sich um ein paar Punkte kümmern. So sollten Sie private Gegenstände wie Familienfotos durch neutrale Gegenstände ersetzen. Dadurch können sich die Interessenten besser in Ihr neues Zuhause reindenken. Wenn Sie mit Interessenten telefonieren, weisen Sie sie auf Mängel hin. Viele Leute lesen die Inserate nämlich nicht vollständig. So sollten Sie vorab abklären, ob Ihre Immobilie auch wirklich für den Anrufer in Frage kommen. Bereiten Sie auch die erforderlichen Unterlagen wie Energieausweis oder auch Grundrisse vor, um dann nicht während der Besichtigung danach suchen zu müssen.

Welche Kosten kommen auf mich zu, wenn ich meine Immobilie privat verkaufen möchte?

Bevor Sie Ihre Immobilie privat zum Verkauf anbieten, sollten Sie sich auch Gedanken über die damit verbundenen Kosten machen. Auf den ersten Blick scheint es so, als müssten Sie nur Zeit investieren. Doch möchten Sie Ihre Immobilie zu einem guten Preis und insbesondere rechtssicher privat verkaufen, ist ein gewisser finanzieller Aufwand unvermeidlich. Dabei ist insbesondere mit den folgenden Kosten zu rechnen:

  • Renovierungskosten: Es ist leicht nachzuvollziehen, dass Sie für Ihre Immobilie einen besseren Preis erzielen können, wenn sich diese in einem möglichst optimalen Zustand befindet. Ist das Objekt bereits in die Jahre gekommen, empfiehlt es sich, eine Renovierung vorzunehmen. Vor allem die Fassade und die Außenanlagen fallen Interessenten besonders ins Auge und sollten sich in gepflegtem Zustand befinden. Dies kann auch für Wände und Böden der Innenräume gelten. Sollten umfangreichere Maßnahmen erforderlich sein, wie z.B. das Erneuern elektrischer Leitungen oder der Isolierung empfiehlt es sich, erneut zu rechnen.

Welche Renovierungs- bzw. Sanierungskosten würden genau anfallen?

Welcher Verkaufspreis kann mit diesen Mängeln unter Umständen erzielt werden und welcher nach der Beseitigung? Vielleicht ist es sinnvoller einen geringeren Verkaufspreis zu akzeptieren, sich aber dafür die Renovierungskosten zu sparen. Hier ist natürlich zu berücksichtigen, dass Sie mit einer renovierungsbedürftigen Immobilie entsprechend weniger Interessenten ansprechen könnten. Es gilt genau abzuwägen.

Zu beachten ist außerdem, dass jeder Ihnen bekannte Mangel mitzuteilen ist! Um einen Nachweis hierüber zu haben, empfiehlt es sich – so exakt wie nur möglich – eine schriftliche Bestandsaufnahme der Immobilie anzufertigen. Diese kann dann vom Käufer gegengezeichnet werden. So können Sie nachweisen, dass auf eventuelle Mängel hingewiesen wurde.

  • Energieausweis: Der Energieausweis dient dazu, den Energieverbrauch des gesamten Gebäudes aufzuzeigen. Die Immobilie soll so mit anderen Objekten vergleichbar gemacht werden. Der Energieausweis ist bei einem Immobilienverkauf Pflicht!

Zu unterscheiden ist hier zwischen dem Verbrauchs- und dem Bedarfsausweis. Je nachdem, ob Sie hier wählen dürfen oder einer der beiden zwingend erforderlich ist, entstehen unterschiedlich hohe Kosten. Der Bedarfsausweis ist vergleichsweise teuer (bis zu 300 Euro), da hier ein Fachmann auf Grundlage einer individuellen Begehung den Energieausweis erstellt. Beim Verbrauchsausweis kann der Energieverbrauch einfacher berechnet werden. Hier wird der Energieverbrauch der letzten drei Jahre berücksichtigt und um bestimmte Faktoren bereinigt. Für den Verbrauchsausweis entstehen wesentlich geringere Kosten.

  • Wertermittlung: Um den optimalen Verkaufspreis zu ermitteln, sollten Sie nicht nur auf Ihr Gefühl und Ihre Wünsche vertrauen. Zu viele Faktoren beeinflussen den tatsächlichen Marktwert Ihrer Immobilie. Dabei ist dieser von entscheidender Bedeutung für einen gelungenen Verkauf. Ein zu hoher Preis schreckt viele potenzielle Käufer ab und sorgt dafür, dass Ihr Objekt unnötig lange angeboten werden muss. Im schlimmsten Fall gelingt es Ihnen nicht, einen passenden Käufer zu finden. Bei einem zu niedrigen Preis besteht die Gefahr, dass Sie Ihr Eigentum deutlich unter Wert verkaufen. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie ein professionelles Gutachten, z.B. bei einem Baugutachter in Auftrag geben. Die Kosten hierfür können allerdings für Sie empfindlich hoch ausfallen. Erkundigen Sie sich daher unbedingt vorher, mit welchem Kostenumfang zu rechnen ist.

Eine tatsächlich kostenfreie Möglichkeit ist eine Immobilienbewertung durch unsere Immobilienprofis. 

  • Immobilie in Print und Online anbieten: Je mehr potenzielle Käufer Sie mit Ihrem Angebot erreichen, desto eher werden Sie Ihre Immobilie zum anvisierten Preis verkaufen können. Daher ist es wichtig, Ihre Immobilie gekonnt anzubieten und dafür passende Medien zu wählen. Anzeigen in Zeitungen und auf Onlineportalen sind mit Kosten verbunden, die Sie schon im Vorfeld bedenken sollten. Weitere Kosten können für Plakate oder Banner anfallen, die Sie z.B. am Gartenzaun anbringen können. Außerdem werden Kosten für ansprechende Fotos Ihrer Immobilie fällig, sofern Sie nicht schon über eine hochwertige Kameraausrüstung verfügen und die Bilder selbst erstellen können. An der Qualität der Bilder sollte tatsächlich nicht gespart werden, da diese den ersten und meist auch nachhaltigsten Eindruck vermitteln
  • Vertragsgestaltung: Haben Sie einen Käufer gefunden gilt es, den Verkauf rechtssicher abzuschließen. Hierzu ist eine notarielle Beurkundung zwingend notwendig! Ohne Notarvertrag, mit dem Gebühren verbunden sind, ist der Hausverkauf nichtig. Damit der Vertrag aufgesetzt werden kann, sind alle hierfür notwendigen Unterlagen bereitzuhalten, z.B. Grundbuchauszüge und aktuelle Flurkarte. Bedenken Sie auch, dass Sie sich in Bezug auf die Bonität Ihres Käufers Klarheit verschaffen sollten! Ein Hausverkauf ist mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden, auch für Sie als Verkäufer.

Ein Immobilienmakler kann Sie auch hier unterstützen, um Ihnen unangenehme Folgen zu ersparen.

  • Spekulationssteuer: Die Spekulationssteuer wird fällig, wenn Sie eine Immobilie innerhalb von 10 Jahren nach deren Erwerb weiterveräußern. Der durch den Verkauf entstandene mögliche Gewinn, ist entsprechend zu versteuern. Ist dies bei Ihnen der Fall, sollten Sie sich von einem Steuerberater beraten lassen
  • Vorfälligkeitsentschädigung: Ist Ihre Immobilie derzeit noch nicht vollständig abbezahlt, planen Sie vielleicht das laufende Darlehen mit dem Verkaufserlös vollständig zu tilgen. Die Ihnen übrigbleibende Summe könnte dann ganz nach Ihren Wünschen verwendet werden, z.B. für eine passendere Eigentumswohnung. Allerdings kann für die vorzeitige Tilgung des Darlehens eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung anfallen, welche Banken in diesem Fall erheben können.

Was kostet der Immobilienverkauf über einen Makler?

Sollten Sie sich für einen Verkauf durch ein professionelles Maklerbüro entscheiden, sparen Sie nicht nur Zeit, sondern auch schwierig abzuschätzende Kosten. Gerade die Vermarktungskosten hängen davon ab, wie lange und mit welcher Reichweite Ihre Immobilie angeboten wird. So kann schnell ein hoher finanzieller Aufwand entstehen, mit dem Sie vorab nicht gerechnet haben und der sich – sofern Sie die Immobilie nicht zielsicher am Markt platzieren – nicht unbedingt auszahlt.

Nehmen Sie die Serviceleistung eines Maklers in Anspruch, hängen die Kosten vom erzielten Verkaufspreis ab. Die vereinbarte Maklerprovision stellt sicher, dass Sie schon vorher wissen, was finanziell auf Sie zukommt. Die Kosten für die Vermarktung Ihrer Immobilie übernimmt dabei vollständig der Immobilienprofi: egal ob Anzeige in einer überregionalen Zeitung oder Platzierung auf einem bekannten Onlineportal. Auch die Kosten für ein hochwertiges Exposé, Immobilienfotos, Werbemaßnahmen, Telefonate mit Interessenten, Besichtigungen, Beschaffung der Unterlagen und vieles mehr, sind mit der vereinbarten Maklerprovision abgegolten.

Sollte Sie ein Makler tatsächlich vorab zur Kasse bitten, fragen Sie kritisch nach! Dies ist in unserer Branche unüblich. Kosten sollten für Sie erst dann entstehen, wenn der Makler erfolgreich war. Das bedeutet ganz konkret, dass für Ihre Immobilie ein Käufer gefunden wurde und der Notartermin stattgefunden hat.

Die Höhe der Maklerprovision wird mit Ihnen vorab vertraglich vereinbart und beträgt für den Verkäufer in der Regel – sofern Sie über uns vermarkten möchten – 3,57 % des Verkaufspreises. 

Immobilie privat verkaufen: Häufige Fragen

  • Wie lange sollte ich auf die Finanzierung des Käufers warten? Eine eindeutige Antwort auf dies Frage ist schwer. In der Regel sollte ein potentieller Käufer jedoch innerhalb weniger Wochen so weit sein, die Immobilie finanzieren zu können. Stellen Sie ihm bei der Besichtigung ruhig ein paar Fragen dazu. Sind Sie sich nicht hundertprozentig sicher bei einem Käufer, dann machen Sie ruhig mit den Besichtigungen weiter. Wir als Immobilienmakler sind Profis darin, die richtigen Käufer für eine Immobilie zu finden. Wenn Sie dabei Unterstützung haben wollen, so wenden Sie sich gerne an uns.
  • Was gilt es bzgl. Notar-Termin zu beachten? Wir empfehlen Ihnen, von Beginn an ehrlich zu sein. Halten Sie keine negativen Informationen über Ihre Immobilie zurück in der Hoffnung, der Käufer werde es dann schon akzeptieren. Außerdem empfehlen wir Ihnen, sich nicht auf die Zusage eines einzelnen Käufers zu verlassen. Machen Sie ruhig mit den Besichtigungen weiter bis wirklich alle Unterschriften getätigt wurden.
  • Lohnt sich der Immobilienverkauf in Ihrer Region? Angesichts der Aussicht auf eine anhaltend hohe Nachfrage frohlocken vor allem diejenigen, die bereits jetzt Besitzer einer Immobilie sind. Selbst die, die ihr Häuschen selber bewohnen, stellen sich die Frage, ob sie es nicht verkaufen sollten, um sich den mutmaßlichen Wertzuwachs zu sichern. Aber lohnt sich solch ein renditegetriebener Verkauf? Vor allem: Was müssen Hausbesitzer beachten, um tatsächlich einen guten Preis zu erzielen? Die wichtigsten Fragen und Antworten können wir gern in einem persönlichem Gespräch klären.

Immobilie privat verkaufen: Fazit

Beim privaten Verkauf von Immobilien lauern eine Reihe an Stolperfallen. Mit der richtigen Vorbereitung lassen sie sich jedoch umgehen. Nichtsdestotrotz möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Ihnen ein Makler sehr viel Arbeit abnehmen kann. Er kennt sich aus mit rechtlichen Belangen, kennt den Markt und weiß, worauf er bei den potentiellen Käufern achten muss. Zögern Sie also nicht, sich unverbindlich mit uns in Verbindung zu setzen.