Einsamkeit im Alter: Schluss damit

einsamkeit im alter

Mit dem eigenen Älterwerden und dem, was später womöglich auf einen zukommt, beschäftigen sich die meisten Menschen nur ungern und verdrängen die Thematik daher oftmals ganz. Jugendlichkeit scheint das Maß aller Dinge zu sein, was gerade auch bei aktueller Fernsehwerbung auffällt. Sichtlich aktive und gesunde Damen und Herren preisen Produkte an, welche in einem Lebensabschnitt eine Rolle spielen, der leider häufig von ganz anderer Lebensqualität ist.  

Über das alt sein wird schon wenig gesprochen, fast so, als würde es dann nur mehr wahr und über die Einsamkeit noch weniger. Der Zeitgeist in unserer Gesellschaft ist geprägt vom Nichtzulassen von negativen Empfindungen. Realität sind sie dennoch. Oftmals wird dies schmerzlich bewusst, wenn das Rentenalter erreicht wird.  

Eigentlich könnte dann eine entschleunigte Zeit beginnen, in der neue Hobbys begonnen und alte wiederentdeckt werden. Endlich könnten all die Dinge umgesetzt werden, die für einen selbst wirklich zählen und während der hektischen Zeit, bedingt durch Beruf und familiäre Verpflichtungen, nicht umgesetzt werden konnten. Eigentlich. Doch dann kommt vieles anders.  

Sich in einem neuen Lebensabschnitt zu orientieren fällt oft schwerer als gedacht. Nach anfänglicher Freude über die gewonnene Freizeit beginnt der Alltag. Durch das Ausscheiden aus dem Berufsleben muss dieser mit weniger sozialen Kontakten gestaltet werden. Neue Bekanntschaften oder sogar Freundschaften zu schließen stellt sich häufig als schwierig heraus. Dies ist manchmal auch durch gesundheitliche Belastungen bedingt, was eine aktive Gestaltung des Lebens einschränkt.   

Schleichend beginnt die Isolation, welche zur Belastung werden kann, denn nicht jeder hat das Glück in ein stabiles und gesundes Familiensystem eingebunden zu sein. So fehlen wichtige Bezugspersonen und Menschen, die einem nahe stehen, um Persönliches zu besprechen und sich regelmäßig auszutauschen. Der Wunsch nach bedeutsamen Beziehungen im Leben wird stärker und das Gefühl der Einsamkeit dadurch ebenfalls. Gleichzeitig entsteht beim Betroffenen häufig der Eindruck nutz- und wertlos zu sein, was die Situation noch verschlimmert.  

Die angedachten Hobbys erscheinen plötzlich uninteressant und allein zu reisen kommt für viele nicht in Frage. Freude macht nur noch wenig und das Leben scheint grau und trist. Die Tage vergehen quälend langsam, weil Menschen und Ziele im Leben fehlen. Spätestens an diesem Punkt ist es wichtig nicht hilflos weiter abzuwarten.  

Werden Sie aktiv! 

Vielleicht ist es an der Zeit doch einen Kurs zu belegen. Die Volkshochschulen bieten hier oft Passendes an. Kursprogramme liegen z.B. bei Bankfilialen und in manchen Geschäften aus. Auch im Internet finden Sie stets das aktuelle Programm.  

Engagieren Sie sich! 

Wenn Sie sich körperlich fit genug fühlen, könnten Sie ehrenamtlich aktiv werden. Beispielsweise geben „Die Tafeln e.V.“ in vielen Städten an bedürftige Menschen Lebensmittel aus. Auch andere soziale Einrichtungen suchen oftmals nach ehrenamtlichen Helfern. Vielleicht wäre das etwas für Sie? 

Sprechen Sie darüber! 

Wenn Sie sich anhaltend traurig und niedergeschlagen fühlen, ist es wichtig mit jemandem zu sprechen, dem Sie vertrauen. Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt! Er kennt Sie meist schon sehr lange und weiß, wie er Sie unterstützen kann.  

Tapetenwechsel gefällig? 

Manchmal kann auch der Schritt in ein betreutes Wohnen die richtige Lösung sein. Diese Angebote finden Sie in vielen Städten, auch in Landshut und Umgebung. Dort besteht die Möglichkeit ein Apartment zu mieten oder zu kaufen, das Sie dann allein bewohnen. Sie können dann die vielen Annehmlichkeiten nutzen, die zur Verfügung gestellt werden und haben Kontakt zu vielen Menschen in Ihrem Alter.    

Wenn Sie auf Ihr Leben zurückschauen, werden Sie vieles entdecken, auf das Sie zu Recht stolz sein können, denn Sie haben viel erlebt: schöne, hoffnungsvolle, spannende und auch traurige Momente. Ihr Leben ist einzigartig und es stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung, um es auch im Ruhestand zu gestalten. 

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