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Grundstücksmangel zwingt zum Umdenken

Teammeeting Carossa

Altdorf. Wohnraum wird immer teurer. Dort wo freie Grundstücke fehlen, hilft auch die Niedrigzinspolitik der EZB nicht weiter. Wie angesichts dieser Situation die Stadt München reagiert, ist ungewöhnlich. So wurde über einem Parkplatz ein Objekt errichtet, mit ca. 100 dringend benötigten Wohnungen. Die Mieten sind hier erschwinglicher. Die Einheiten sind für Menschen gedacht, die sich in der Hauptstadt bereits keine Mietwohnung mehr leisten können.

Den Wunsch nach einem Eigenheim können sich nur noch wenige erfüllen. Die Kaufpreise sind selbst für Gutverdienende kaum noch erschwinglich, sollte tatsächlich ein angebotenes Objekt in Frage kommen. Daher suchen inzwischen viele Münchner auch außerhalb der Stadt nach einem neuen Zuhause. Landshut ist hier ein begehrtes Ziel. Die Infrastruktur ist sehr gut, das kulturelle Angebot umfangreich und die Preise, im Vergleich zu München, für viele noch bezahlbar.

Doch die Zuzüge nach Landshut verschärfen auch hier und im Umland die Lage am Immobilienmarkt. Freie Grundstücke werden spürbar knapper und sind dementsprechend begehrt. Das treibt wieder die Preise nach oben. Der Markt hat sich während der letzten Jahre stark verändert. Das zeigt sich auch daran, dass selbst schwierige Grundstücke, welche sich nicht in bester Lage befinden, Interessenten anziehen.

So wie ein knapp 5.000 Quadratmeter großes Grundstück in Altdorf, nur wenige Meter neben der Autobahn. Das Bauland ging an einen Investor, der dort Reihenhäuser plant. Noch vor einigen Jahren wäre es ein hohes Risiko gewesen, genau hier Neubauten zu errichten. Immobilien in dieser Lage waren nicht besonders begehrt und dementsprechend schwer zu verkaufen oder zu vermieten.
Auch wenn aufgrund der hervorragenden Verkehrsanbindung gewünschte Ziele komfortabel und zügig erreicht werden können.

Inzwischen hat sich dies geändert. Längst handelt es sich nicht mehr um Grundstücke dritter Klasse.
Dies ist auch auf die baulichen Möglichkeiten zurückzuführen, die Wohn- und Lebensqualität steigern. So reduzieren z.B. Lärmschutzwände die Lärmbelastung der Anwohner. Auch die Immobilie selbst kann entsprechend angepasst werden. Der Einbau von Schallschutzfenstern verringert nochmals merklich den Straßenlärm und ist vor allem in Schlafräumen eine gute Investition.

„Wir haben das Grundstück vermittelt und waren etwas überrascht, weil es nach kurzer Zeit verkauft wurde. Die weitere Entwicklung des Baugrundstücks ist interessant, weil hier ein Bauträger Neues wagt. Bei der derzeitigen Wohnmarktlage ist dies auch sinnvoll und notwendig.“, sagt Atilla Kusdemir von Carossa Immobilien GmbH.

Dass von dieser Entwicklung wegen den hohen Preisen auch Immobilienberater und Eigentümer, welche verkaufen möchten profitieren, ist unstreitig. Doch wie sich der Markt entwickelt, hätten ein Stück weit die Anbieter und Nachfrager in der Hand. Wo niemand mehr bereit ist, eine utopisch hohe Summe zu bezahlen, wird es auch kein dementsprechendes Angebot mehr geben. Ein nächster wichtiger Schritt, wäre die Gründung einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Auch das könnte die Lage am Markt entspannen. Wohnraum muss bezahlbar sein. Für alle.

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